Kennzeichen „blau“ / Frist für AM 15 verlängert

Die Vorboten des Frühlings sind blau: Aber während die einen bei der Farbe Blau zurzeit eher Rot sehen und massive Einschränkungen durch blaue Umweltplaketten befürchten, bereiten sich die anderen gelassen darauf vor, ihre schwarzen Kennzeichen gegen die neuen blauen zu wechseln.

Gemeint sind die Versicherungskennzeichen für alle Mofas, Mopeds und andere Fahrzeuge (ausführliche Liste am Ende des Artikels). Sie dürfen vom 1. März 2018 an nur noch mit blauen Kennzeichen unterwegs sein. Die schwarzen Nummernschilder verlieren ihre Gültigkeit. "Wer dennoch mit den alten Kennzeichen weiterfährt, hat keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr und macht sich strafbar." Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.

Wo ein Mofa oder Moped versichert ist, lässt sich übrigens über die Buchstabenkombination des Kennzeichens feststellen – die entsprechende Auskunft gibt es zum Beispiel im Internet bei der GDV-Online-Auskunft oder telefonisch über den Zentralruf der Autoversicherer unter 0800/2502600.

Und wer schon mit dem gleichen Kennzeichen und Versicherungsschutz unterwegs ist, der kann doch auch gleich dasselbe Mindestalter für die Fahrerlaubnis voraussetzen – so halten es jedenfalls derzeit allein die fünf Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Teils erst seit einem Jahr nehmen diese Länder an dem Modellversuch teil, der es Jugendlichen ermöglicht, die Fahrerlaubnisklasse AM bereits ab 15 Jahren (statt regulär ab 16 Jahren) zu erwerben. Das Modellprojekt war zunächst bis Ende April befristet und geht nun – nachdem zwischenzeitlich eine bundesweite Regelung diskutiert wurde – zunächst "nur" in Verlängerung … [weiterlesen]

DiH (Redaktion)

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40 Jahre Grünpfeil: Glanzloses Jubiläum eines Blechschildes

Der Grünpfeil – nicht zu verwechseln mit dem Grünen Pfeil in einer Ampelanlage – ist laut Verkehrswacht „ein Ergänzungsschild an einer Ampel, das dazu dient, Fahrzeugen, die an einer Kreuzung nach rechts abbiegen möchten, die Wartezeit zu verkürzen, auch wenn die Ampel auf Rot steht.“ Auch im aktuellen Verkehrszeichenkatalog (Stand: Mai 2017) nimmt das Zeichen noch eine Sonderstellung ein und wird in einem eigenen Abschnitt als einziges Zeichen aufgeführt: „Sonstige Zeichen der StVO: Nr. 720 –  Grünpfeilschild“.

Die Straßenverkehrsordnung beschreibt das Verhalten am Pfeil so: „Nach dem Anhalten ist das Abbiegen nach rechts auch bei Rot               erlaubt, wenn rechts neben dem Lichtzeichen Rot ein Schild mit grünem Pfeil auf schwarzem Grund (Grünpfeil) angebracht ist.“           (§ 37 Wechsellichtzeichen, Dauerlichtzeichen und Grünpfeil, StVO).*

Siegfried Brockmann (GDV) weist darauf hin, dass es „allerdings keine Pflicht gibt, den Pfeil zu benutzen. Wer möchte, kann ihn einfach ignorieren und auf grünes Ampellicht warten. Wer rechts abbiegt, ohne vorher an der Haltelinie das Fahrzeug komplett zum Stehen zu bringen, wird mit einem Punkt in Flensburg und einer Geldbuße von 70 EUR bestraft. Gefährdet man beim Abbiegen andere Verkehrsteilnehmer, erhöht sich das Bußgeld sogar auf bis zu 150 EUR, bei einem Unfall sogar auf bis zu 180 Euro.“

Ergänzung zu unserem letzten Newsletter "40 Jahre Grünpfeil":

* In vollem Wortlaut bestimmt die Straßenverkehrsordnung: „Nach dem Anhalten ist das Abbiegen nach rechts auch bei Rot erlaubt, wenn rechts neben dem Lichtzeichen Rot ein Schild mit grünem Pfeil auf schwarzem Grund (Grünpfeil) angebracht ist. Wer ein Fahrzeug führt, darf nur aus dem rechten Fahrstreifen abbiegen. Dabei muss man sich so verhalten, dass eine Behinderung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs der freigegebenen Verkehrsrichtung, ausgeschlossen ist.“

Das bedeutet also, der „Grünpfeil“ darf nur von Fahrzeugen genutzt werden, die im rechten Fahrstreifen eingeordnet sind: „Er darf also nicht mehr genutzt werden, wenn der rechte Fahrstreifen zugeparkt ist, und der Abbieger im zweiten Fahrstreifen eingeordnet ist. Dies ist zumindest in Berlin ein sehr häufiger Verstoß.“

Wir danken Peter Bergkessel (Fahrschule Bergkessel, Berlin) für diesen Hinweis.

DiH (Redaktion)

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 DiH (Redaktion)

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Geschwindigkeit, Abstand und umweltschonende Fahrweise

Die ersten bunten Eier wachsen hie und da schon an den Büschen, die Sommerzeit ist eingeläutet und das Wetter lässt viele Autofahrer den Winter vergessen. Längere Tage und steigende Temperaturen verlocken zu beinahe in Vergessenheit geratenen Aktivitäten: In den Garten geht es, aufs Zweirad – und den Autos an die Winterräder. Kurz: Das eine oder andere muss für die anstehenden Oster-Touren noch vorbereitet werden.

Dazu gehören neben der gründlichen Außen- und Innenreinigung auch gewisse Wartungsarbeiten. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der CosmosDirekt-Versicherung kann zwar die „große Mehrheit der Deutschen an ihrem Auto ohne Hilfe anderer das Scheibenwischwasser nachfüllen (91 Prozent) sowie den Ölstand (87 Prozent) und den Reifendruck prüfen (85 Prozent).“ Aber nur „63 Prozent wissen, wie man ein Starthilfekabel nutzt und 55 Prozent, wie man Reifen wechselt“. Da zeigt sich doch wohl ein gewisser Aufklärungs- oder Übungsbedarf, der möglicherweise in der Fahrschule gedeckt werden könnte. Und wenn nicht als Auffrischungs- oder Urlaubsvorbereitungskurs für Führerscheininhaber, dann doch wenigstens in der allgemeinen Vorbereitung auf das Leben nach der Fahrschule. Auch sichere Anbauten für eine Fahrt z. B. in den österlichen Skiurlaub könnten besser eingeübt sein. Fahrradträger am Heck, Dachgepäckträger für die Skiausrüstung oder Schneeketten sind solche Beispiele: Nur „43 Prozent können nach eigener Aussage einen Dachgepäckträger und nur 40 Prozent Schneeketten selbstständig anbringen“ – auch hier könnte nachgebessert werden.

Motorradfahrer müssen im Vergleich zu Pkw-Fahrern ohnehin wesentlich mehr von der Technik ihres Fahrzeugs verstehen und sich noch intensiver auf den Saisonstart und die erste Oster-Tour vorbereiten … [weiterlesen]

DiH (Redaktion)
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Tunnelangst nicht nur beim Fußball verbreitet:
Besser meiden statt leiden!

 

Wenn Fußballer Angst vor dem Tunneln haben, dann meist zu Recht – besonders die Torleute*. Angst vor den Tunneln in Mitteldeutschland, den Alpen oder anderen Bergmassiven könnte in den nächsten Wochen aber auch jene befallen, die sich nach ADAC-Recherchen ab Beginn der Sommerferien wieder fleißig in die Blechwogen auf den Autobahnen einreihen werden, sei es von Nord nach Süd oder umgekehrt, in Süd-Nord-Richtung. Auch zu Recht?

Autourlaubern aus beiden Richtungen droht dasselbe: Sie müssen den einen oder anderen Tunnel passieren, mit Längen bis zu 8 Kilometern (laut Wikipedia ist der Rennsteigtunnel, offiziell Tunnel Rennsteig genannt, mit 7.916 Metern der längste Straßentunnel Deutschlands und der viertlängste zweiröhrige Straßentunnel Europas).

„Autofahrer, die Angst vor Tunnels haben, sollten gar nicht erst hineinfahren“, rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS/AUXILIA). Tunnelangst sei eine weit verbreitete Art von Klaustrophobie, also der Furcht vor dem Eingesperrt sein: Beklemmungsgefühl, Nervosität, erhöhter Puls, Zittern, Schweißausbruch, Erstickungsangst bis hin zur Panik können zu bedrohlichen Symptomen werden, besonders in langen Tunnels und bei Gegenverkehr. „Wem das so geht, der sollte seine Fahrstrecke und geeignete Ausweichrouten entsprechend planen. Übrigens lassen sich viele Navigationssysteme so einstellen, dass sie Tunnels umgehen“, betonen die Experten. Auch ein anderer Automobilclub, der ADAC, bietet einen
Online-Routenplaner mit der Option zur Tunnel-Meidung.

Wer allerdings weiß, wie man sich korrekt in Tunnels verhält, riskiert eigentlich wenig, da „die Unfallhäufigkeit in Tunnels statistisch betrachtet geringer als auf freier Strecke“ ist, betont der Automobilclub KS. Das liege vor allem daran, dass man in der Röhre meist viel aufmerksamer fahre, aber auch an den klaren gesetzlichen Vorschriften.
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DiH (Redaktion)

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13 Länder ohne: Fahrlehrer fordern „AM 15“ bundesweit

Wenn es um das Thema AM 15 (auch „Moped mit 15“ genannt) geht, werden Erinnerungen wach an die ähnlich gestartete Geschichte des „Begleiteten Fahrens ab 17“. Eine mit der früheren Initiative zur Verjüngung der Fahranfänger vergleichbare Erfolgsstory ist jedoch nicht so recht erkennbar. Hatten die BF17-Befürworter mit ihrem 2004 in Niedersachsen gestarteten Modellversuch schon sehr bald Nachfolger in Hamburg, Bremen und anderen Bundesländern, scheint diese „Sogwirkung“ im Bezug auf die jungen Mopedfahrer nicht zu entstehen.

Während sich das Begleitete Fahren ab 17 im Jahr 2005, also schon ein Jahr nach der Initialzündung, zu einem bundesweiten Modellversuch ausdehnte, an dem sich jedes Bundesland beteiligen konnte, sind solche Tendenzen derzeit für die Klasse AM nicht erkennbar. Hier heißt es immer noch: „Gültig nur für die Hoheitsgebiete der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.“ Dabei kann das Projekt auf gute Referenzen verweisen. So erklärte jüngst Dr. Georg Freytag, Referent des Sachsischen Staatsministeriums fur Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, er gehe davon aus, „dass AM 15 bundesweit Einzug halten wird“ (Fahrschule Online, 25.05.2016). Untermauert hat er seine These vor der Jahreshauptversammlung des Landesverbands Sächsischer Fahrlehrer in Dresden mit einem „Zwischenbericht“ zum Modellprojekt AM 15: Genutzt werde das Angebot vor allem im ländlichen Raum. In den Prüfungen schneiden die

15hrigen dabei leicht besser ab als die 16Jährigen, was auf die größere Motivation

und auch auf einen möglicherweise höheren Druck aus dem sozialen Umfeld der jungen Fahranfänger hindeute. „Es ist nicht nur den Fahranfängern selbst wichtig, die Mopedprüfung zu bestehen, sondern auch deren Eltern, und das mit einem guten Ergebnis.“

So gut, dass die Mitglieder im Fahrlehrerverband Mecklenburg-Vorpommern fast ein bisschen neidisch auf die drei Vorreiter-Länder seien, wie es Dieter Quentin, 2. stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, auf der Jahreshauptversammlung des Fahrlehrerverbands MecklenburgVorpommern zusammenfasst: „Wer sich von den Zahlen aus Österreich hat abschrecken lassen, wird hier bislang eines besseren belehrt – abgesehen davon, dass sich die beiden Projekte nicht miteinander vergleichen lassen, denn in Österreich wird AM 15 weder ausgebildet noch geprüft“, so Quentin, „in den deutschen Modellregionen ist AM 15 dagegen ein voller Erfolg.“ (Fahrschule Online, 27.04.2016). Bundesweite Regelung angestrebt ... [weiterlesen]

DiH (Redaktion)
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•Wutausbrüche und illegale Rennen im Straßenverkehr

Das Auto bietet einen sicheren Schutz nicht nur vor Kälte, übermäßiger Hitze und Regen, auch ein Unwetter mit Donner und Blitz kann den Insassen wenig anhaben. Ihre „rollende Festung“ funktioniert wie ein Blitzableiter: „Schlägt ein Blitz in einen faradayschen Käfig ein, zum Beispiel ein Auto oder ein Flugzeug, bleiben Personen im Innenraum ungefährdet, weil die elektrische Feldstärke im Innenraum erheblich geringer ist als im Außenraum.“ (Wikipedia)

 

Viele Menschen missverstehen diese schützende Eigenschaft offenbar und halten sich in ihrem Auto für ziemlich unangreifbar. Der Effekt tritt dann besonders deutlich hervor, wenn die äußeren Einschränkungen zunehmen: Hohe Verkehrsdichte im Berufsverkehr, der Ehrgeiz, nicht zu spät zur Arbeit zu kommen, reparaturbedürftige Straßen und Baustellen sorgen mitunter für einige stressige und kritische Situationen. Wenn andere dann auch noch fehlerhaft oder unaufmerksam fahren, nehmen einige das sehr persönlich und reagieren übertrieben emotional: „96 Prozent der deutschen Autofahrer geben in einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag des Online-Versicherers CosmosDirekt an, am Steuer zumindest gelegentlich vor sich hin zu schimpfen. Jeder Fünfte (21 Prozent) lässt gar das Fenster herunter und ruft dem anderen etwas zu. Jeder Vierte (25 Prozent) tippt sich nach eigenen Angaben an die Stirn und 14 Prozent zeigten schon einmal den Mittelfinger.“ Und das könne, so der Versicherer, teuer werden. Denn Nötigungen und Beschimpfungen würden als Straftat gewertet und das bedeute – je nach Einkommen – für die Titulierung als „Dumme Kuh“ oder „Idiot“ Geldstrafen zwischen 300 und 1500 Euro. Ein erhobener Mittelfinger bringe es unter Umständen auf eine Strafe von 4000 Euro.* Eigene Fehler werden dabei schnell vergessen im selbstbezogenen Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern, die zum Teil nicht nur als Hindernisse, sondern – schlimmer – als Rivalen angesehen werden... [weiterlesen]

DiH (Redaktion)
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•Wutausbrüche und illegale Rennen im Straßenverkehr
• Vorsicht Fußgänger – Fußgänger Vorsicht!

Ein alltägliches Bild: An und auf Zebrastreifen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und im schlimmsten Fall zu Unfällen mit Verletzten oder Toten. Das Problem liegt oft auf beiden Seiten. Oft lässt sich beobachten, wie Kraftfahrer zu schnell an den Zebrastreifen heranfahren, um erst kurz vorher so richtig „in die Eisen zu gehen“. Häufig nehmen sie Fußgänger am Zebrastreifen nicht rechtzeitig wahr, weil sie noch schnell eine Nachricht auf dem Smartphone tippen, den Lieblingssong im Radio mitsummen oder der interessanten Geschichte des Beifahrers lauschen.Auf der anderen Seite treten Fußgänger an den Fußgängerüberweg heran, ohne eine Sekunde von ihrem Smartphone aufzuschauen und die Fahrbahn dann sozusagen blind zu überqueren.Beide verhalten sich falsch und leben gefährlich – denn ein Zebrastreifen „lebt“ von Kommunikation! Kraftfahrer dürfen laut Straßenverkehrsordnung nur mit mäßiger Geschwindigkeit an Fußgängerüberwege heranfahren (StVO § 26), sofern ein Passant diesen erkennbar überqueren möchte. Aber auch Fußgänger sind in der Pflicht: Wer die andere Straßenseite sicher erreichen möchte, sollte sich davon überzeugen, dass auch der Autofahrer diesen Wunsch wahrgenommen hat. Fußgänger wie Kraftfahrer sollten den Blickkontakt mit dem jeweils anderen suchen. Im Zweifel lieber warten … [weiterlesen]
KaD (Redaktion)
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• DEGENER informiert: Arge tp 21 kündigt „Hocharabisch“ und weitere Änderungen an
Nach dem großen Zustrom von Flüchtlingen aus dem arabischen Sprachraum hat die Verkehrsministerkonferenz im September 2015 beschlossen, sich für die Wiedereinführung der arabischen Sprache in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung einzusetzen. Grund war eine Anfrage der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, um mit dieser Maßnahme „der Vielzahl syrischer und irakischer Asylsuchender die Integration“ zu erleichtern. Damit wird eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung vom Januar 2011 teilweise zurückgenommen.

Damals wurde durch die Anzahl der Fremdsprachen, in denen die theoretische Fahrerlaubnisprüfung abgelegt werden kann, deutlich reduziert. Nach einem Bericht des Freistaates Sachsen zur Verkehrsministerkonferenz stehen seither die Sprachen Arabisch, Vietnamesisch, Albanisch, Persisch und Tamilisch nicht mehr zur Verfügung. Derzeit kann die theoretische Fahrerlaubnisprüfung noch in folgenden 11 Fremdsprachen absolviert werden: Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Spanisch, Türkisch. 

Laut Mitteilung der TÜV|DEKRA arge tp 21 laufen derzeit „die notwendigen Verfahren, die in der Anlage zur FeV geregelten elf Fremdsprachen um eine weitere Fremdsprache „Hocharabisch“ in der zweiten Jahreshälfte 2016 zu erweitern.“ Der genaue Termin werde über eine Verlautbarung des BMVI bekannt gegeben (Info der arge tp 21).

Neben der sprachlichen Erweiterung bereitet die TÜV | DEKRA arge tp 21 zum 1.10.2016 auch Änderungen in den Filmfragen vor: zum einen werden – ähnlich wie bei einigen Bildfragen – Varianten zu Filmfragen neu eingeführt, zum anderen wird die Anzahl der Filmfragen im Zusatzstoff künftig stark zunehmen. Aus technischer Sicht kündigt sich ebenfalls eine Änderung an: Die schrittweise Anpassung an das moderne Breitbildformat 16:9, in dem künftig Bild- und Filmfragen dargestellt werden sollen. Alle Änderungen im Zusammenhang mit der theoretischen Prüfung werden selbstverständlich zeitnah in den Produkten des DEGENER Verlags umgesetzt. Da eine Änderung der Verordnung sowie die amtliche Übersetzung der Prüfungsfragen derzeit noch nicht abgeschlossen sind, erscheint die Vorbereitung mit mutmaßlich nicht-amtlichem Material derzeit nicht empfehlenswert. Selbstverständlich halten wir Sie über alle Neuigkeiten und Entwicklungen immer pünktlich auf dem Laufenden. 

DiH (Redaktion)
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• DEGENER informiert: Verkehrsrisiko „Blinker-Muffel“
„Viele Autofahrer nutzen den Fahrtrichtungsanzeiger nicht“, beklagt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS), dabei sei er „das wichtigste Kommunikationsmittel im Straßenverkehr“.In der Tat: Beim Fahrstreifenwechsel, Abbiegen oder Überholen kann der rechtzeitige Einsatz des gelben Blinklichts häufig Missverständnisse, Überra­schungseffekte und damit die Gefahr von Unfällen verringern. Da mutet es vergleichsweise harmlos an, dass das Nichtbetätigen des Fahrtrichtungsanzeigers im Regelfall bloß mit einem Verwarnungsgeld von 10 Euro geahndet wird. Wenn es aber im Zusammenhang mit dem Unterlassen zu einem Unfall kommt, „können die finanziellen Folgen weit höher sein“, mahnen die Versicherungsexperten. Insgesamt an fünf Stellen ist in der Straßenverkehrsordnung die Formulierung „rechtzeitig und deutlich an(zu)kündigen“ zu finden – immer im Zusammenhang mit dem Fahrtrichtungsanzeiger: § 5 Abs. 4 (Überholen), § 7 Abs. 5 (Benutzung von Fahrstreifen durch Kraftfahrzeuge), § 9 Abs. 1 (Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren), § 10 (Einfahren und Anfahren) und in Anlage 3 (zu § 42 Absatz 2) Richtzeichen, Abschnitt 1 Vorrangzeichen: „Wer ein Fahrzeug führt und dem Verlauf der abknickenden Vorfahrtstraße folgen will, muss dies rechtzeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen“ (StVO).Der Automobilclub KS rät: „In erster Linie soll der Blinker signalisieren, dass das Fahrzeug in Kürze seine Fahrtrichtung ändern wird. Daher muss die Anzeige auch früh genug (in der Regel fünf Sekunden vorher) einsetzen, damit sich jeder darauf einstellen kann. Laut Straßenverkehrsordnung soll der Blinker beim Anfahren und Abbiegen rechtzeitig und deutlich (mindestens dreimaliges Aufleuchten) betätigt werden.“ Den Wechsel der Fahrtrichtung rechtzeitig und deutlich anzeigen – das sind auch die richtigen Stichworte für das Befahren eines
Kreisverkehres …[weiterlesen]

• Aktuelle Vorschriftenänderungen

 → Warnweste

Seit dem 1. August 2013 müssen alle Autofahrer/in und Lkw - Fahrer/in zusätzlich zum Warndreieck und
dem Verbandkasten auch eine Warnweste griffbereit im Pkw oder Lkw mitführen!
http://www.warnweste.com/warnwestenpflicht.html

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Tel: (030) 37 59 14 16


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